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Studie von World Vision : „Kinder tragen Hauptlast der Corona-Krise“

Die geschlossenen Schulen treffen Kinder besonders: Die Autoren der Studie fordern, Präsenzunterricht zu ermöglichen. (Symbolbild) Bild: Picture-Alliance

Eine Kinderstudie der Hilfsorganisation World Vision zeigt, dass die Corona-Regeln und -Verbote vor allem Jüngere diskriminieren. Geschlossene Schulen wirken sich dabei dreifach negativ aus.

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          Die Corona-Pandemie wirkt sich nach den Ergebnissen der fünften Kinderstudie der christlichen Hilfsorganisation World Vision sehr negativ auf Kinder aus. Ihnen fehlten Entwicklungsräume und das gemeinsame Lernen, konstatiert die Studie, für die je 15 Kinder aus Ghana und Deutschland, unter anderem aus Frankfurt und Umgebung, in Tiefeninterviews befragt wurden. Dabei diskriminierten die Einschränkungen die Jüngeren mehr als andere Gruppen, da in ihre Lebenswelt stärker eingegriffen werde, sagte die Studienleiterin Caterina Rohde-Abuba. Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung träfen sie am härtesten – so trügen sie die Hauptlast.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Regelmäßig befragt die in Friedrichsdorf ansässige World Vision Kinder, bislang standen etwa die Themen Flucht oder Armut im Fokus. Von Juni bis September 2020 untersuchten die Forscher die Auswirkungen der Pandemie. Eine umfassende Studie zum Thema religiöser Diversität mit 4000 Befragten erscheint 2023; die ersten Ergebnisse werden jetzt schon präsentiert, um die Situation darzustellen und zu verbessern.

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