Staatssekretär Nimmermann : Re-Import von der Küste

Der neue Staatssekretär im Ministerium von Tarek Al-Wazir ist sozusagen ein Re-Import. Im Frankfurter Nordend ist er aufgewachsen, an der Goethe-Universität hat er studiert, Eintracht-Mitglied ist er seit Ewigkeiten.
Kommt da einer von der fernen Ostseeküste an die Binnengewässer von Rhein und Main? Ja und nein. Es stimmt: Bevor Philipp Nimmermann vor wenigen Wochen sein Büro als Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium bezog, war er vier Jahre lang in gleicher Funktion im Finanzministerium Schleswig-Holsteins tätig. Es stimmt aber auch, dass der Dreiundfünfzigjährige sozusagen ein Re-Import ist. Denn bevor er nach Kiel zog, war er als Chefvolkswirt der BHF-Bank in Frankfurt tätig. Mehr noch: Nimmermann ist Frankfurter durch und durch. Im Nordend ist er aufgewachsen, an der Goethe-Universität hat er studiert, Eintracht-Mitglied ist er seit Ewigkeiten, einst kämpfte er in der Rugby-Mannschaft des Vereins. Und demnächst zieht er mit der Familie zurück in die alte Wohnung ins Nordend. Die Waterkant bleibt eine Episode in seinem Leben.




