Ärzte und die Corona-Krise : „Wir sind an der Front, ohne Munition“

Das Wartezimmer in mancher Arztpraxis in Rhein-Main ist derzeit leer. Patienten sagen reihenweise Termine ab. Viele Ärzte haben schon Kurzarbeit beantragt, einfach schließen dürfen sie aber nicht.
Zu fit, um ins Krankenhaus zu gehen, zu „infiziert“, um beim Hausarzt reinzuschauen: Viele Corona-Patienten haben sich in den vergangenen Wochen mit ihrer Infektion, den damit verbundenen Ängsten und den oft kräftezehrenden Symptomen allein gelassen gefühlt. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) versucht deshalb nun ein Versorgungsnetz von Schwerpunktpraxen aufzubauen, in denen nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Patienten oder solche, die als Kontaktpersonen gelten, behandelt werden können.
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