Viele profitieren nicht : Mainova gerät mit ihren Wasserpreisen in Bedrängnis

Der Streit um Wasserpreise in Frankfurt schien schon entschieden. Jetzt geht es von vorne los. Das Wirtschaftsministerium will verhindern, dass Tausende Frankfurter von der Reduzierung um ein Viertel nicht profitieren.
Es sah alles nach einem Schlussstrich aus: „Land Hessen und Mainova AG beenden ihren Rechtsstreit“, hieß es am 22.Mai. Und weiter: Die Mainova werde ihre Wasserpreise für die Jahre 2012 bis 2014 sowie rückwirkend für 2008 und 2009 um ein Viertel senken. „Dies ist ein schöner Erfolg für die rund 680.000 Bürger Frankfurts“, sagte Staatssekretär Steffen Saebisch (FDP). „Wir halten unseren aktuellen Wasserpreis nach wie vor für gerechtfertigt“, meinte Mainova-Chef Constantin Alsheimer. „Wir haben den Vergleich aber akzeptiert.“




