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Bus-Streik in Hessen : Einigung mit Busfahrern

Einigung im Streit um Tarife: Die Busse fahren wieder. Bild: dpa

Der frühere RMV-Chef Volker Sparmann war erfolgreich. Im Schlichtungsverfahren zwischen Verdi und den hessischen Bus-Unternehmen konnte er wohl vermitteln.

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          Hessen drohen offenbar keine weiteren Streiks der Busfahrer. Im Streit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Landesverband Hessischer Omnibus-Unternehmen um höhere Tariflöhne, einen besseren Pausenausgleich und mehr Urlaubstage hat es wohl eine Einigung gegeben.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der frühere RMV-Chef Volker Sparmann, der als Schlichter wirkte, will am zehnten Dezember am späten Nachmittag  in einer Pressekonferenz das Ergebnis seiner Schlichtung vorstellen. Sparmann war schon einmal im Jahr 2017 als Vermittler bei einem Tarifkonflikt in der hessischen Busbranche erfolgreich gewesen. Arbeitgeber und Gewerkschaft hatten vom zweiten Dezember an sieben Tage lang um einen neuen Tarifvertrag gerungen. Während dieser Zeit bestand Friedenspflicht, die Busfahrer durften also nicht weiter die Arbeit niederlegen.

          Kein Busverkehr in vielen Kommunen und Kreisen in Hessen

          Zuvor hatten mehr als 3000 Busfahrer privater Unternehmen in Kommunen und Kreisen Hessen den Busverkehr teilweise und vielerorts weitgehend zum Erliegen gebracht. Verdi forderte die Erhöhung des Stundenlohnes von derzeit 13,50 auf 16,60 und verwies dabei auf die bessere Bezahlung der Busfahrer zum Beispiel in Baden-Württemberg. Die Arbeitgeber erinnerten an langfristig abgeschlossene Verträge mit Kreisen und Kommunen, die die geforderte Lohnerhöhung nicht zuließen.

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