Tierschutz : Aggressiv und offensiv

Bekannt geworden ist Peta mit Kampagnen gegen Pelze. Heute kümmern sich die radikalen Tierschützer vor allem ums Essen. Auch in Frankfurt.
Der Geruch ist das Schlimmste. Er kriecht in Hals und Lunge, verursacht Kopfschmerzen binnen Minuten, lässt seine Augen tränen. Noch Tage später hustet er. „Ammoniak. Das haut einen rückwärts um“, sagt Stefan Bröckling. Dass es in seinem Job stinkt, ist normal, denn Bröckling wühlt im Dreck. Der große Mann mit den ganz kurz geschorenen Haaren ist Rechercheur für den deutschen Ableger der Tierrechtsorganisation Peta. Seit 2008 arbeitet er hauptberuflich für die Organisation, in einem fünfköpfigen Team. Das steigt zum Beispiel heimlich in Betriebe mit Massentierhaltung ein, um Fotos und Videoaufnahmen zu machen. Die Bilder landen auf der Internetseite von Peta. Oder im Fernsehen.





