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Digitalisierung der Städte : Frankfurt stürzt im Smart-City-Ranking ab

Einer der Gründe für den Frankfurter Absturz im Ranking: Der Glasfaserausbau kommt nicht voran. Bild: dpa

Darmstadt ist eine digitale Vorzeigestadt, Frankfurt kann das nicht von sich behaupten. Das sind Befunde aus zwei Studien zum Thema Smart City. Und dann gibt es noch eine Kurstadt, die viel richtig macht.

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          Für München, Hamburg und Köln scheint das Ergebnis eindeutig zu sein, für Frankfurt allerdings auch: Die drei Großstädte stehen in zwei aktuellen Studien zum Thema Smart City auf Spitzenplätzen, wobei einmal München und einmal Hamburg führt und für weitere Städte teilweise sehr unterschiedliche Noten vergeben wurden. Im Falle Frankfurts fällt das Urteil aber in beiden Fällen niederschmetternd aus: Im Städtevergleich der bayerischen Unternehmensberatung Haselhorst reicht der Digitalisierungsstatus der Stadt nur für Rang 78, im Smart-City-Ranking des Digitalverbandes Bitkom ist die Mainmetropole auf Platz 47 abgestürzt. Und in beiden Vergleichen hat die Stadt im Vorjahresvergleich mindestens 20 Plätze verloren.

          Inga Janović
          Wirtschaftsredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Woraus sich nicht schließen lässt, dass in Frankfurt etwas schlechter geworden sei, vielmehr haben andere Städte in den vergangenen Monaten mehr bewegt bei der Digitalisierung der Verwaltung, dem Einsatz von Software zur Verkehrssteuerung und für mehr Energieeffizienz oder auch beim Ausbau der Glasfasernetze.

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