Rekordergebnis : Frankfurter Volksbank bleibt auf Wachstumskurs

Die Frankfurter Volksbank hat ihr eigenes Geld im vergangenen Jahr gut angelegt und kaum unter Kreditausfällen gelitten. Das hat ihr ein Rekordergebnis beschert. Im laufenden Geschäft aber kämpft das Haus wie andere auch mit niedrigen Zinsen.
Unter ihrem Chef Hans-Joachim Tonnellier war es bei der Frankfurter Volksbank fast schon ein Gesetz, dass jeder Jahresabschluss besser ausfiel als der davor. Das lag gleichermaßen an den 14 Fusionen mit anderen Volksbanken, die Tonnellier nach und nach verwirklicht hatte, am beachtlichen Eigenkapital, das ordentliche Erträge abwarf, und der beachtlichen Umsicht, mit der der Vorstand agierte. Und so hält der Vorstand es nach wie vor: Auch seine Nachfolgerin Eva Wunsch-Weber konnte gestern ein Rekordergebnis vorlegen, wie Tonnellier in seinem letzten Jahr aber musste sie das Betriebsergebnis nach Bewertung in Höhe von 100,5 Millionen Euro heranziehen, um auf eine ansteigende Linie deuten zu können. In den vergangenen Jahren ist dieser Wert stets gestiegen, ebenso der Gewinn nach Steuern (siehe Grafik).





