FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Regionaler Weinbau :
Im Rheingau wird das Wasser knapp

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Tröpfchenweise: Ein Tankwagen versorgt die Bewässerungsanlage in den Weinbergen bei Rüdesheim.
Tröpfchenweise: Ein Tankwagen versorgt die Bewässerungsanlage in den Weinbergen bei Rüdesheim.Michael Kretzer

Der Weinbauregion Rheingau fehlt es an Wasser. Dringend notwendig für den Weinbau ist die neue Erschließung alter und stillgelegter Brunnen und Quellen.

Der Rheingau liegt zwar unmittelbar am großen Strom, aber reich an Wasser ist er dennoch nicht. Zwar ist es hin und wieder sogar zu nass, beispielsweise wenn Starkregen die vielen kleinen Bäche aus dem Rheingaugebirge unvermittelt schnell anschwellen lässt und die Wassermassen kostbare Erde aus den Rebzeilen zu Tale tragen. Doch meist gibt es viel zu wenig Wasser. „Der Rheingau ist ein wasserarmes Gebiet“, bestätigt der Geschäftsführer von Rheingauwasser, Mario Schellhardt. Er kann auf eine Vielzahl geologischer Untersuchungen zu den wenigen Wasser führenden Schichten in der Region verweisen, um seine Einschätzung zu belegen.

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