Biber in Hessen : Siegeszug einer aussterbenden Art

Nachdem Europas größtes Nagetier vor 400 Jahren in Hessen ausgerottet wurde, leben inzwischen wieder mehr als 1200 Exemplare in heimischen Gewässern. Trotz seiner positiven Auswirkungen auf die Natur führt die Lebensweise des Bibers auch zu Konflikten mit den Menschen.
Am Montag war der internationale Tag des Bibers. Für die einen ist er ein tierischer Vorarbeiter bei der Renaturierung von Gewässern, andere empfinden ihn zunehmend als Störenfried. Nachdem der Biber vor etwa 400 Jahren in Hessen ausgerottet wurde und lange Zeit als ausgestorben galt, erlebte er in den vergangenen Jahrzehnten dank gezielter Schutzvorkehrungen ein bemerkenswertes Revival. Durch die erfolgreiche Wiederansiedlung und den Schutz ihrer Lebensräume stabilisierte sich der Bestand des größten europäischen Nagetiers. Mittlerweile ist Hessen nahezu flächendeckend vom Biber besiedelt. Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) freut sich über diese Entwicklung.
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