Wahl eines NPD-Ortsvorstehers : Ausfall in Altenstadt

Ein Sturm der Entrüstung fegt über die unbedachte Wahl eines NPD-Funktionärs zum Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt hinweg. Doch wenn sich immer weniger Bürger für das Gemeinwesen einsetzen, sinkt zwangsläufig die Professionalität.
Die unbedachte Wahl eines NPD-Funktionärs zum Ortsvorsteher eines Ortsteils in der Wetterau wird die demokratische Ordnung der Bundesrepublik nicht zum Scheitern bringen, und nach dem Sturm der Entrüstung, der am Wochenende über die Mitglieder des kleinen Gremiums hinwegfegte, ist auch kaum anzunehmen, dass der Rechtsextremist die Vorzüge dieses Amtes wird lange genießen können. So einzigartig dieser Vorgang glücklicherweise ist, so sehr verweist er jedoch auf grundlegendere Schwierigkeiten, vor allem darauf, was geschehen kann, wenn sich Bürger zwar mehr und mehr echauffieren, aber zugleich immer weniger engagieren.






