Raubkunst in Rhein-Main : Billige Beute für Hitlers Kunstkäufer

Raubkunst findet sich vielerorts. Porzellanfiguren aus der Sammlung Budge hat nun das Mainzer Landesmuseum zurückgegeben. Zu den Erben zählt das Frankfurter Budge-Heim.
Die Frankfurter Henry- und Emma-Budge-Stiftung ist um geschätzte 2500 Euro reicher geworden. So groß dürfte ihr Anteil an dem Verkaufserlös von fünf Porzellanfiguren aus dem Bestand des Landesmuseums Mainz sein, die der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) den Erben der Emma Budge erstattet hat. Bei den Figuren aus der Porzellanmanufaktur Höchst mit einem Schätzwert von 50.000 Euro handelt es sich um Raubkunst. Die Stadt Mainz hatte die Objekte 1937 bei einer Versteigerung in Berlin erworben und dem Landesmuseum als Dauerleihgabe übergeben.





