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„Hessische Vorgabe bestätigt“ : Freude über Beschluss zu Quarantäne für Schüler

  • -Aktualisiert am

Einzel-Fall: Im Zweifel soll nur der positiv getestete Schüler in Quarantäne gehen Bild: dpa

Im Fall einer Corona-Infektion in der Schule soll grundsätzlich nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne gehen. Hessens Kultusminister sieht seine Vorgabe bestätigt. Doch haben lokale Ämter das letzte Wort.

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          „Die von den Gesundheitsministern von Bund und Ländern vereinbarten einheitlichen Quarantäne-Regeln begrüßen wir sehr.“ Mit diesen Worten hat der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf den Beschluss reagiert, dass bei einer Corona-Infektion in der Schule grundsätzlich nicht mehr für die ganze Klasse Quarantäne angeordnet werden soll. Kinder, die als enge Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt werden und keine Symptome haben, sollen diese demnach frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test beenden können. Quarantäne-Anordnungen sollen „mit Augenmaß“ und abhängig von Schutzkonzepten wie Raumlüftung, Tests und dem Tragen von medizinischen Masken erlassen werden.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Dabei sollen die Gesundheitsämter im Einzelfall abweichend entscheiden können. Bislang gehen die Länder bei einer Quarantänedauer von 14 Tagen unterschiedlich damit um, sollte sich in einer Klasse ein infizierter Schüler finden. Teilweise werden nur Sitznachbarn in Quarantäne geschickt, teils ganze Klassen.

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