M.A.N. in Gustavsburg : Im Arbeitslager bis 1945

Mehr als 3000 Frauen und Männer haben unter lebensfeindlichen Umständen im M.A.N.-Werk Gustavsburg geschuftet. Viele Jahre später hat eine Historikerin die Geschichte der Menschen erforscht und öffentlich gemacht.
Zwangsarbeiter haben während des Zweiten Weltkriegs die Wirtschaft Nazi-Deutschlands am Laufen gehalten – auch in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet. In den Adlerwerken in Frankfurt produzierten französische Zivilarbeiter, verschleppte Polen und russische Kriegsgefangene unter anderem Fahrgestelle für Schützenpanzer. In Hirzenhain im Wetteraukreis schufteten polnische Frauen in den Breuer-Werken beim Bau von hydraulischen Steuerungen für die Tiger- und Panther-Panzer. Auf der Staatsdomäne Frankenhausen nördlich von Kassel brachten wie überall in der Landwirtschaft Verschleppte unter anderem aus der Ukraine die Ernte ein.
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