„La Strada 2012“ : Szenen einer verheerten Welt

Fast so schön wie bei Fellini: Das Ensemble 9.November zeigt im Frankfurter Gallus-Theater „La Strada 2012“.
Fellini ist im Oktober 1993 gestorben. Seine Frau Giulietta Masina, bekannt geworden als Gelsomina in „La Strada“, jenem Film, der Fellinis Ruhm in den fünfziger Jahren begründete, ist ihm fünf Monate später ins Grab gefolgt. Die Frankfurter Regisseurin Helen Körte hat Fellinis Filmstoff in einem Theaterstück wieder- und Gelsomina von den Toten auferweckt. Ihre wunderbare Hauptdarstellerin Raija Siikavirta erscheint wie eine Reinkarnation Masinas: ein zerzauster, drolliger Clown, ein altersloses Kind, halb lockende Frau, halb folgsames Tier.





