Staatsorchester Mainz : Klänge im Klimawandel
Das Philharmonische Staatsorchester Mainz hat unter Leitung von Hermann Bäumer die sinfonische Kantate „Floresta do Amazonas“ von Heitor Villa-Lobos aufgeführt.
Dass die Corona-Pandemie für manche Künstler Zeit für die Beschäftigung mit unbekannten und selten aufgeführten Werken geboten hat, ist bekannt. So war es auch für den Mainzer Generalmusikdirektor Hermann Bäumer, wie er beim Nachgespräch zum dritten Sinfoniekonzert der Saison schilderte: Während der Pandemie habe er sich mit der Partitur der sinfonischen Kantate „Floresta do Amazonas“ („Die Wälder des Amazonas“) des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos auseinandergesetzt, die nun im Sinfoniekonzert des Staatstheaters erklang. Das Philharmonische Staatsorchester Mainz bot das monumentale Werk mit 23 Sätzen, das die Welt des brasilianischen Regenwalds in Tönen schildert und das man in Frankfurt zuletzt beim Amazônia-Festival der Alten Oper gekoppelt mit Fotografien des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado erleben konnte, in einer klangstarken Aufführung.
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