Hausmannskost mit Geschichte :
Das Museum Judengasse bittet zu Tisch

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Aperitif mit der Gastgeberin: Kuratorin Sonja Thäder eröffnet den Abend.
Aperitif mit der Gastgeberin: Kuratorin Sonja Thäder eröffnet den Abend.Wonge Bergmann

Einmal im Jahr speisen Freunde des Museums Judengasse gemeinsam. Dabei führen sie sich nicht nur jüdische Hausmannskost sondern auch die Geschichte der Judengasse zu Gemüte.

Auch die Rothschilds haben klein angefangen. Etwa beim Essen. Als Mayer Amschel Rothschild, der Begründer der Bankdynastie, noch nicht Oberhofagent des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel, sondern ein ordinärer Münz- und Antiquitätenhändler war, kam wohl eher einfache jüdische Hausmannskost auf den Tisch. An Diners mit sieben oder acht Gängen, wie sie später sein jüngster Sohn James de Rothschild in Paris für die Reichen und Mächtigen gab, war damals in der Judengasse nicht zu denken.

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