Kunst und Alltag : Karsten Bott bewahrt auf, was andere wegwerfen

Seit drei Jahrzehnten sammelt der Künstler Karsten Bott Dinge des Alltags. In seinem Depot in Hanau lagert wohl eine halbe Million Gegenstände – vom Gürtel bis zur Stricknadel.
Doch, ein wenig Platz gibt es noch in der 250 Quadratmeter großen Halle. Etwa in der Küche, die nur halb belegt ist mit Kisten und einer vollgestellten Hochebene. Daneben darf man an einem Tisch Platz nehmen und Rhabarberkuchen mit Sahne essen. Ein wenig Raum ist außerdem noch ganz vorne, am Eingang des Lagers in Hanau, gegenüber des ehemaligen Bahnhofs Klein-Auheim. Dort, am Halleneingang, stehen ein Tisch, ein Computer und eine selbstgebaute Hohlkehle für die Fotografien, mit denen Karsten Bott seine Dinge katalogisiert.





