Comic-Ausstellung : Kirchners Ängste in Pastellkreide

Der Schweizer Andreas Müller-Weiss hat vor Jahren einen Comic über das Leben des expressionistischen Maler Ernst Ludwig Kirchner gezeichnet. Die Originalblätter sind jetzt im Kirchnerhaus Aschaffenburg zu sehen.
Als Badende zeigt Andreas Müller-Weiss den Maler Ernst Ludwig Kirchner und seine Lebensgefährtin Erna Schilling: Nackt und unbeschwert waten sie am Strand durch feine Wellen. Sie befinden sich auf der Ostseeinsel Fehmarn. Es ist Sommer 1914. Noch strahlt die Welt. Doch das ändert sich bald, der Erste Weltkrieg bricht an. „Freiwillig unfreiwillig“ meldet sich Kirchner zum Militärdienst, um nicht dereinst „als Landsturmkrüppel Schützengräben bauen“ zu müssen – und kommt zur Feldartillerie nach Halle. Mit dem Krieg, beschriftet Andreas Müller-Weiss das Strandbild, beginne „Kirchners Leidensgeschichte“.


