Schwund in den Gemeinden :
Kommunikation und Kirchensteuer könnten helfen

Tobias Rösmann
Ein Kommentar von Tobias Rösmann
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Gottesdienstbesucher stehen während der heiligen Messe in der Karmelitenkirche von Straubing in den Bankreihen.
Gottesdienstbesucher stehen während der heiligen Messe in der Karmelitenkirche von Straubing in den Bankreihen.dpa

Die Mitglieder der christlichen Kirchen sollen sich nach einer Studie bis 2060 nahezu halbieren. Die Kirchen sollten jetzt rasch handeln und viel besser kommunizieren.

Wenn die neue Mitgliederprognose für die christlichen Kirchen ein Fitzelchen Positives enthält, dann dies: Je nach Region ist die demographische Entwicklung nur für ein Drittel bis die Hälfte des vorhergesagten Schwunds verantwortlich. Umgekehrt heißt das: Bis zu zwei Drittel der Mitglieder, die laut Freiburger Wissenschaftlern die Kirchen bis zum Jahr 2060 verlassen, werden das aus Gründen tun, die durch gute Arbeit an der Basis zu beeinflussen sind. Auf der Suche nach dem richtigen Weg sollten die Kirchen rasch handeln. Andernfalls wird die zu befürchtende Halbierung der Mitgliederzahlen womöglich noch übertroffen.

FAZ

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