Halloween im Taunus :
Geistersketche und Hexenbesenrennen

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Schaurig-schön: Geister empfangen die Besucher auf der Königsteiner Burg.
Schaurig-schön: Geister empfangen die Besucher auf der Königsteiner Burg.Stadt Königstein

Evangelische Christen in Oberursel greifen die Halloween-Bräuche auf, um an den Reformationstag zu erinnern. Auf der Königsteiner Burg geht es schaurig zu.

In früheren Zeiten hätte die Kirche über Halloween geschimpft und die Bräuche als Aberglauben verboten. Inzwischen greifen die evangelischen Christen in Oberursel das populäre Fest in einem Gottesdienst auf. Martin Luther hätte über die Fratzengesichter der ausgehöhlten Kürbisse gelacht, heißt es in der Kreuzkirchengemeinde im Stadtteil Bommersheim. Deshalb dienen Kürbis-Fratzen als Dekoration für einen „kreativen Abendgottesdienst“ am Sonntag, also am Vorabend von Halloween. Der Gottesdienst von 18 Uhr an im Gemeindesaal, Goldackerweg 17, soll daran erinnern, dass am Montag nicht nur Halloween gefeiert wird, sondern auch der Reformationstag. Dieser ist für evangelische Christen ein wichtiger Gedenktag, weil Martin Luther an diesem Tag vor 505 Jahren seine Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg hämmerte.

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