Halloween
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Allgemeine Infos über Halloween

Im Oktober ist Hochsaison für Hexen, Gespenster, Geister und alle, die sich gerne Gruseln, denn am 31. Oktober ist Halloween. Halloween benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Fest Allerheiligen. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet, das die irischen Einwanderer in Erinnerung an die Heimat in den USA weiter pflegten und ausbauten.

Der bekannteste Brauch in Nordamerika besteht darin, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und mit „Süßes oder Saures“ (englisch: „trick or treat“) die Bewohner auffordern, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen. Kostüme sind zu Halloween sehr beliebt. Kinder wie Erwachsene verkleiden sich als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Typische Halloween-Farben sind schwarz, orange, grau, weiß, gelb und rot. Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war der Jack Oldfield-Sage nach eine beleuchtete Rübe. Da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man aber stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

US-Halloween-Bräuche verbreiteten sich im Verlauf der 1990er Jahre nach Europa, wo sie einen fröhlichen und weniger schaurigen Charakter als in Nordamerika haben. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. So vermischten sich insbesondere im deutschsprachigen Raum heimatliche Bräuche wie das Rübengeistern mit Halloween, genauso nahmen traditionelle Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark oder der Spreewald Halloween schnell auf.

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Quelle: AP
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