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Weihnachtsmarkt-Eröffnung : In Frankfurt glitzert es wieder

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Fast alles, was das Herz begehrt: Frankfurts Weihnachtsmarkt ist eröffnet, fehlt nur noch der Schnee. Bild: Frank Rumpenhorst

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt hat eröffnet! Die Show, mit der Oberbürgermeister Peter Feldmann den Baum erleuchten ließ, gefiel jedoch nicht jedem.

          Weihnachten ist eine Zeit des Wartens. Das ist in der Adventszeit so und auf dem Weihnachtsmarkt nicht anders. Aber zum Glück gibt es Peter Feldmann. Das Privatleben des Frankfurter Oberbürgermeisters füllte bei einer Gruppe von Besuchern die dreißig Minuten Wartezeit, bis das Treiben auf der Bühne vor dem Römer offiziell eröffnet wurde. „Ist der eigentlich verheiratet?“ – „Kinder?“ lauteten etwa die Fragen über mehrere Reihen von Wartenden hinweg, als gäbe es nichts Wichtigeres auf dieser Welt.

          Und als hätte Feldmann das gehört, sagte er, kurz bevor er den Weihnachtsbaum mit seinen 5000 Lichtern erstrahlen ließ, noch Folgendes: „Wenn Sie einen Mann sehen, der dahinten auf dem Karussell mit zwei kleinen Kindern seine Runden dreht und der aussieht wie der Oberbürgermeister, dann wundern Sie sich nicht. Er ist es.“ Spätestens da rollte die ältere Dame im Pelz in der dritten Reihe rechts mit den Augen. „Was für eine Show. Das hält man ja nicht aus.“

          Als dann aber endlich der Weihnachtsbaum leuchtete, war auch dieser Ärger vergessen. Denn die Fichte, die in diesem Jahr aus dem Spessart kommt, ist mit ihren abertausenden Leuchten und roten Schleifchen wirklich schön. „Aah“ und „Ooh“ raunte ehrfürchtig die Menge. Dazu Applaus. Und dann sangen Mitglieder des Frankfurter Opernchors deutsche und englische Weihnachtslieder. So schön, dass man wünschte, es höre niemals auf.

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