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Kritik der Kirche : Erste Weihnachtsmärkte in Hessen öffnen bereits

  • Aktualisiert am

Fast bereit: Der Weihnachtsmarkt in Kassel steht kurz der Eröffnung. Bild: dpa

Mehr als vier Wochen sind es noch bis zum Heiligabend. Doch die ersten Weihnachtsmärkte in Hessen öffnen bereits. Die Kirche sieht es kritisch.

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          Noch sind es mehr als vier Wochen bis zum Heiligabend, die ersten Weihnachtsmärkte in Hessen beginnen aber schon. So ist der Markt in Rüdesheim als einer der ersten im Land schon am Donnerstag gestartet. In Fulda und Limburg geht es dann an diesem Freitag los.

          Auch wenn alle drei Weihnachtsmärkte am Totensonntag, geschlossen haben, kritisiert die evangelische Kirche den frühen Beginn. „Eine künstliche Ausweitung der Adventszeit beschädigt ihren besonderen Zauber“, sagte Volker Rahn, Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). „Wenn immer Advent ist, ist es keine besondere Zeit mehr.“

          Kirche übt Kritik

          Auch bundesweit hatten die großen Kirchen Kritik geübt. Unter anderem in Freiburg, Bochum, Düsseldorf und Dortmund gingen die Weihnachtsmärkte bereits los.

          Aber nicht nur der Start, auch das Ende von Weihnachtsmärkten ist ein Diskussionspunkt. Die EKHN setzt sich laut Sprecher Rahn für eine Umwandlung der Weihnachtsmärkte nach den Feiertagen in Wintermärkte, wie beispielsweise in Kassel, ein. Während in Rüdesheim und Fulda vor Weihnachten, nämlich am 23. Dezember Schluss ist, sind die Buden in Limburg noch bis zum 29. Dezember geöffnet.

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