Neue Dauerausstellung : Digitale Revolution in der Paulskirche
An sechs Medienstationen können sich Besucher des Frankfurter Demokratie-Denkmals nun über dessen wechselvolle Geschichte informieren. Der Abschied von den alten Ausstellungsvitrinen bringt die nüchterne Nachkriegsarchitektur zur Geltung.
Wer in diesen Tagen die Paulskirche betritt, wird womöglich einen Schreck bekommen: Wo sind denn die Vitrinen hin? Ohne die Glaskästen mit den Informationen zur Geschichte des Demokratie-Denkmals wirken die weißen Wände der Wandelhalle ungewohnt kahl, die strenge Form des Wiederaufbaus kommt erstmals seit Jahrzehnten wieder zur Geltung. Die Dauerausstellung gibt es indes weiterhin, allerdings grundlegend überarbeitet. Und auch in einer neuen medialen Präsentation: Knapp 175 Jahre nach der politischen Revolution von 1848 hat die digitale Revolution die Paulskirche erreicht. Statt bedrucktes Papier zu lesen, können wissbegierige Besucher jetzt über Bildschirme wischen. In den Fensternischen des Foyers stehen Medienterminals mit Informationen über die „Wiege der Demokratie“.
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