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Neueröffnungen trotz Corona : Stullen, Wein und Verjus

Schnörkellos unkonventionell: Im „Riz Kaffee“ springt der alte Schriftzug sofort ins Auge. Bild: Wonge Bergmann

Gleich zwei neue Lokale während der Pandemie eröffnen – das erfordert viel Mut. Philipp Degenhardt zeigt ihn mit dem „Riz Kaffee“ und der Weinbar „Frank W.“ in Frankfurt. Ihm sind zwei gute Konzepte gelungen.

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          Auf einmal ist er wieder da. Ein Wunder, dass er überhaupt noch existiert. Der schön geschwungene Schriftzug, der einst über dem „Riz“ am Großen Hirschgraben prangte. Gut vier Jahre ist es inzwischen her, dass das kleine Weinbistro seine Türen schloss und die von weitem irgendwie arabisch anmutenden und erst von nahem zu entziffernden Buchstaben verschwanden. Das Bedauern unter den Gästen war damals groß, und zum Glück entwickelte Philipp Degenhardt sein Restaurant „Aber“ an der Gutleutstraße dann schnell zu einem würdigen Nachfolger. Gefehlt hat das „Riz“ trotzdem vielen, und umso größer dürfte unter den Stammgästen nun die Freude sein, dass es – in ganz neuer Form – wieder da ist und der Schriftzug wieder hängt.

          Peter Badenhop

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Franziska Schmitt hat Degenhardt Ende vergangenen Jahres die Chance ergriffen und sich direkt neben dem „Aber“ die Räume für gleich zwei neue Lokale gesichert: ein Tagescafé mit dem Namen „Riz Kaffee“ und eine Weinbar namens „Frank W.“. Die Umbauarbeiten im Parterre des Gründerzeithauses zogen sich ein paar Monate hin, im März sollte es eigentlich losgehen, erst mit dem Café, dann mit der Bar. Doch dann kam Corona. Und mit der Pandemie die große Ungewissheit. Und das lange Warten auf die ersten Lockerungen und die ersten Gäste.

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