Frankfurter Gesichter : Volkhard Kempf faszinieren todbringende Bakterien

Der Mikrobiologe Volkhard Kempf ist an der Uniklinik in Frankfurt gefragt, wenn hochpathogene oder multiresistente Erreger auftreten. Außerdem erforscht er das Bakterium Bartonella bacilliformis. Dabei will er Behandlungsmethoden für Infektionen finden, wenn Antibiotika nicht mehr wirken.
Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, doch sie sind überall – in der Luft und im Wasser, auf Flächen und in allen Lebewesen: Bakterien und Viren. Der Mikrobiologe Volkhard Kempf forscht darüber schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Seit 2009 leitet der gebürtige Würzburger, der Medizin in Würzburg und Oxford studiert und in Tübingen habilitiert hat, das Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Frankfurt. Seit 2019 bringt er seine Expertise in die Kommission für Krankenhaushygiene des Bundesgesundheitsministeriums ein. Zudem leitet er im Auftrag des Robert-Koch-Instituts ein nationales Konsiliarlabor.


