Salomon Korn geehrt : „Ein heißer Kämpfer mit einem warmen Lächeln“

Als Vorstandsvorsitzender prägte er viele Jahre die Jüdische Gemeinde, als Intellektueller mischt er sich noch immer in Debatten ein: In der Frankfurter Paulskirche wurde Salomon Korn mit dem Ignatz-Bubis-Preis ausgezeichnet.
„Frankfurt ist Ihre Stadt, und Sie sind ein Teil ihrer Geschichte“: Mit diesem Satz bringt Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) das enge Verhältnis von Salomon Korn zu seiner Heimatstadt auf den Punkt. Dabei sollte Frankfurt, wo sie im Displaced-Persons-Lager im Stadtteil Zeilsheim untergekommen waren, für die aus Polen stammende, jüdische Familie nur eine Zwischenstation sein. Eigentlich wollten sie in die Vereinigten Staaten auswandern. Doch der Plan scheiterte. Und Korn, 1943 in Lublin geboren, wurde zu einem der prägenden Köpfe der Stadt.


