Koalitionen in Frankfurt : Nicht ohne den Lieblingspartner

Grüne und Volt wollen in Frankfurt nur gemeinsam regieren. Solche Verbindungen von Lieblingspartnern gab es in Frankfurt immer wieder mal. Nicht immer ging es gut.
Was nach der Kommunalwahl 2001 in Frankfurt passierte, war völlig neu. Erstmals dachten CDU und Grüne darüber nach, trotz politischer Differenzen eine Koalition zu bilden. Ganz wohl war beiden damit aber nicht. Die CDU wollte unbedingt die FDP dabeihaben, obwohl CDU und Grüne allein eine Mehrheit von 49 der 93 Mandate hatten. „Sonst wird es nichts mit uns und den Grünen“, sagte der damalige Frankfurter CDU-Vorsitzende Udo Corts. Die Grünen wiederum wollten nicht „Mehrheitsbeschaffer für ein konservatives Bündnis“ sein, wie es die damalige Bildungsdezernentin Jutta Ebeling ausdrückte. Um ein politisches Gleichgewicht zu schaffen, sollte auf Wunsch der Grünen die SPD mit ins Boot geholt werden.


