Verfolgung im NS-Regime : Ausstellung zeigt Schicksal queerer Menschen 1933–45

Wer nicht der von den Machthabern gesetzten Norm entsprach, wurde im Nationalsozialismus ausgegrenzt und verfolgt. Die Wanderausstellung „Gefährdet leben“ zeigt in der Frankfurter Paulskirche aber auch, wie queere Menschen Freiräume nutzten.
Die Fotografie stammt aus der Patientenakte der sogenannten Heil- und Pflegeanstalt Hadamar. Johanna „Otto“ Kohlmann sitzt im Rock und karierten Sakko auf einem Stuhl, die Beine übereinandergeschlagen, den Ellbogen lässig auf die Lehne gestützt. Es ist ein selbstbewusstes, würdevolles Bild, das im Gegensatz zu dem steht, was der Porträtierten widerfahren ist.
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