Kirche und Extremisten : Klare Haltung mit Gesprächsangebot für alle

Die evangelische Kirche sieht sich der Herausforderung durch die AfD gegenüber. Darauf geht die hessen-nassauische Kirchenpräsidentin beim Sommergespräch ein.
Die Rolle der Kirche beim Erhalt der Demokratie beschäftigt die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Christiane Tietz. „Wie können wir Position beziehen und zugleich Gemeinschaft stiften?“, fragte sie am Mittwochabend beim traditionellen Sommergespräch. Eine klare Grenze habe die Synode im April gezogen. Das Kirchenparlament der EKHN beschloss im Frühjahr eine Änderung der Wahlordnung für Kirchenvorstände. Wer kirchenfeindliche, extremistische, antisemitische, rassistische oder sonst menschenverachtende Positionen vertritt, kann demnach nicht mehr in Leitungsgremien gewählt werden. Das gilt auch für Mitglieder der AfD.


