Rat der Religionen :
Der Protest der Jüdischen Gemeinde

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Stefan Toepfer, Frankfurt
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Die Unsicherheit nimmt zu: Laut Leo Latasch wächst in der Jüdischen Gemeinde die Angst vor Übergriffen. (Symbolbild)
Die Unsicherheit nimmt zu: Laut Leo Latasch wächst in der Jüdischen Gemeinde die Angst vor Übergriffen. (Symbolbild)dpa

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt lässt ihre Tätigkeit im Rat der Religionen ruhen. Mitglieder hätten sich antisemitisch geäußert. Zudem fürchtet die Gemeinde Übergriffe - nicht zuletzt wegen eines Angriff auf die Wohnung einer jüdischen Aktivistin.

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt hat beschlossen, ihre Mitgliedschaft im Rat der Religionen mit sofortiger Wirkung ruhen zu lassen. Mitglieder des Rats hätten sich antisemitisch geäußert, begründete Leo Latasch, der Sozialdezernent der Gemeinde, den Schritt. Zum Rat der Religionen gehören 23 Mitglieder mehrerer religiöser Gemeinschaften, Vorsitzender ist derzeit Khushwant Singh.

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