F.A.Z.-Hauptwache : Neues Hochhaus, drohender Stellenabbau, Bürgerentscheid

Auf dem Gelände des alten Polizeipräsidiums soll ein „Kristall“ entstehen. Die Zahl der Arbeitslosen ist hoch. Am stärksten sind Jugendliche unter 25 Jahren betroffen. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
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So wie ein Sommelier seine eigene Sprache hat, um den Geschmack eines Weines mit Worten einzufangen, bemühen sich auch Städteplaner und Architekten darum, ihre Visionen mit Hilfe von Sprache vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Auf dem Areal des früheren Polizeipräsidiums Frankfurt wird deshalb nicht einfach nur ein weiteres Hochhaus geplant. Nein. Hier soll ein „Kristall“ erschaffen werden. Nach Worten von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) „etwas, was wir bisher nicht haben“. Warum es 20 Jahre gedauert hat, bis die Pläne für das Präsidiumsgelände am Platz der Republik vorgestellt werden konnten, erklärt unser Architektur-Spezialist und Redakteur Rainer Schulze. Ein paar Details seien an dieser Stelle schon verraten: 175 Meter soll das Kristall-Hochhaus in die Höhe ragen und 47 Geschosse zählen. Eigentumswohnungen, Büros und ein Hotel können darin Platz finden. Außerdem werden auf dem Gelände Wohnhäuser und eine Kita neu gebaut, zudem das Polizeipräsidium saniert. Rund eine Milliarde Euro will die Gerchgroup in die bauliche Entwicklung des Projekts stecken. Übrigens: Die Pläne stammen von einem Frankfurter Architekturbüro (Meixner Schlüter Wendt), das sich im Planungswettbewerb gegen 14 Konkurrenten durchgesetzt hat.





