Forschungsprojekt : Energie für Deutschland mit billigen Steinen speichern

Energiewende ganz natürlich: Eine neue Technik soll den überschüssigen Strom aus Solaranlagen in einem Wohngebiet in Wärme umwandeln und zeitversetzt doppelt nutzbar machen.
Mehr Schein als Sein: Mit einem grauen Kasten unweit eines Discounters am östlichen Stadtrand von Gießen verhält es sich genau andersherum. Von außen wirkt das Gebäude unspektakulär, aber die Immobilie hat es im Wortsinn in sich. Unter Federführung der Technischen Hochschule Mittelhessen arbeiten Fachleute hier an einem neuartigen Energiespeicher. Einer Anlage, die tagsüber den Überschuss an Strom aus Solaranlagen auf den Dächern im nahen Wohngebiet aufnimmt, in Wärme umwandelt und bei Bedarf wieder als Wärme sowie elektrische Energie abgibt. Das Team um Energiewirtschaftler Stefan Lechner nutzt auch und gerade einen auf Hochleistung getrimmten Naturstoff als Speichermedium. Ihre Entwicklung könnte künftig ein Musterbeispiel für Deutschland sein.
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