Eintracht Frankfurt : Brav sind andere

Stefan Aigner gehört zu den Wenigen bei der Eintracht, die mit dem Verlauf der Rückrunde zufrieden sein könnten. Ist er aber nicht. Der Vorarbeiter will mehr. Und der Manager weitere Typen wie ihn.
Viele Wünsche sind bislang unerfüllt geblieben. Die zarten Hoffnungen im Lager der Eintracht, nach der Winterpause vom neunten Tabellenplatz aus den Abstand zu den verheißungsvolleren Regionen verkleinern zu können, ist einem nüchternen Realismus gewichen: In dieser Saison, die noch acht Spieltage bereithält, wird der Frankfurter Fußballklub mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Qualifikation für das internationale Geschäft nicht mehr eingreifen. Dafür hat er sich zu viele Schwächephasen erlaubt. Nur fünf Konkurrenten stehen in der Rückrundentabelle schlechter da als das Team von Trainer Thomas Schaaf, das von neun Partien vier verlor, drei gewann, zweimal unentschieden spielte und so erst elf Punkte sammelte. Und mit Bayern, Dortmund, Gladbach und Leverkusen bekommt es die Mannschaft noch mit einem Quartett an Gegnern zu tun, gegen die sie sich nur an Tagen, an denen außergewöhnliche Leistungen gelingen, wird behaupten können. Viele davon gab es zuletzt nicht.




