Eintracht Frankfurt : Flum lässt Taten sprechen

Der frühere Freiburger sorgt beim souveränen 2:0 in Braunschweig allzeit für Ordnung im Eintracht-Spiel. Der erste Saisonsieg gibt Auftrieb für das Rückspiel gegen Qarabag.
Der Mann des Spiels? Vielleicht Alexander Meier? Oder Stefan Aigner? Nein, diesmal ist es ein anderer aus dem Eintracht-Ensemble gewesen, der sich mit Nachdruck in den Blickpunkt spielte: Johannes Flum. „Flumi hat das richtig stark gemacht“, lobte der Frankfurter Trainer Armin Veh den Auftritt seines variablen Mittelfeldmannes beim 2:0 in Braunschweig. Es war in der Tat beeindruckend, mit welcher Präsenz der gebürtige Schwarzwälder für die Hessen am Ball war. Keine große Gesten, keine großen Worte. Es waren Taten, die Flum für sich sprechen ließ. Gesucht als Anspielstation und gefragt als Abräumer, sorgte der 25 Jahre alte Profi allzeit für Ordnung im Frankfurter Spiel. Flum war vom Anpfiff bis zum Abpfiff hellwach und mit seiner umsichtigen Art Fußball zu spielen einer der Garanten des ersten Auswärtssieges in dieser noch jungen Saison. Und als die Anspannung abfiel und sich der langjährige Freiburger vor der Abreise aus dem Braunschweiger Stadion lediglich zu einem Interview mit dem neuen Eintracht-TV in der Lage sah, sagte er: „Ich bin fix und fertig und habe keine Kraft mehr - auch wegen Qarabag.“




