Eintracht Frankfurt :
Der Rollenspieler

Von
Ralf Weitbrecht
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Ohne den gewohnten Schwung: Celozzi (rechts) in der Partie gegen Nürnberg im Zweikampf mit Hlousek.
Ohne den gewohnten Schwung: Celozzi (rechts) in der Partie gegen Nürnberg im Zweikampf mit Hlousek.dpa

Sebastian Jungs Verletzungspech war das Glück von Stefano Celozzi. Trainer Armin Veh schätzt ihn als Teamplayer, auch wenn der Verteidiger gegen Maccabi vermutlich auf der Bank sitzen wird.

Ein bisschen Unbehagen ist schon dabei. „Schließlich ist es das erste Mal, dass ich hier oben sitze.“ Ganz allein zumal. Doch Stefano Celozzi macht auf dem Pressepodium im Souterrain der Frankfurter Arena eine gute Figur. Den Auftritt vor dem Europa-League-Gruppenspiel am Donnerstag gegen Maccabi Tel Aviv (Anpfiff 21.05 Uhr, live auf Kabel eins) nutzt der vielseitig verwendbare Eintracht-Profi, um Werbung in eigener Sache zu betreiben. Denn es stimmt schon: Der gebürtige Günzburger, der seit gut fünfzehn Monaten bei den Frankfurtern unter Vertrag steht, ist ein verlässlicher Teamplayer. „Ich spiele eine Rolle, die ich nicht gerne spielen würde. Aber ich werde gebraucht.“

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