Grundstein gelegt : Eine neue Heimat für die F.A.Z.

Der Grundstein für den F.A.Z.-Tower im Frankfurter Europaviertel ist gelegt. 2022 soll das Hochhaus fertig sein. Für Ministerpräsident Bouffier ist der Umzug ein „starkes Signal“.
Die Zeitung kommt per Luftpost. Unter den acht surrenden Rotoren einer Drohne schwebt die Zeitkapsel ein, die im Grundstein des „F.A.Z.-Towers“ eingemauert wird. Das nach seiner Fertigstellung 60 Meter hohe Hochhaus wächst schon langsam aus der Baugrube im Frankfurter Europaviertel empor. 2022 soll der neue Sitz des Verlags und der Redaktion dieser F.A.Z. bezogen werden. Sollten künftige Generationen die Kapsel dereinst einmal öffnen, werden sie darin nicht nur die F.A.Z. vom Tag der Grundsteinlegung finden, sondern auch einen Speicherstick mit sämtlichen Titelseiten seit der Gründung 1949 und, als blasse Erinnerung an eine hoffentlich längst überwundene Plage, eine Corona-Maske mit Fraktur-F. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) steuert einen Füller für die „schreibende Zunft“ bei, Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) legt einen Speicherstick mit seiner „unzensierten“ Rede hinzu, wie er freudig betont. Dann folgen drei Hammerschläge auf den Grundstein – zum Wohle des Baus und der Mitarbeiter.




