40 Jahre „Titanic“ : Vom Buntstiftlecker bis zur Zonen-Gaby

Vor 40 Jahren erblickte das Frankfurter Satiremagazin „Titanic“ das Licht der Welt. Mit den Waffen des Wortwitzes kommentierte das Blatt so manches ernste Weltereignis.
„Die taucht was“, titelte die „Titanic“ in ihrer ersten Ausgabe im Gründungsjahr 1979 und nahm damit wie selbstverständlich ein Lob vorweg, dass auch 40 Jahre später noch Gültigkeit hat: Das endgültige Satiremagazin taucht, Pardon, taugt etwas, hantiert es doch wie eh und je bravourös mit den Waffen der Satire, die ja nur in Floskelhausen der Holzhammer und die spitze Feder sind, das heiße Eisen, das angepackt, oder der Finger, der in Wunden gelegt wird. In Frankfurt hingegen, wo Robert Gernhardt, F. K. Waechter, Peter Knorr, Chlodwig Poth und Hans Traxler das Magazin erstmals im November 1979 auf den Markt brachten und wo seit jeher der Sitz der Redaktion ist, bedient man sich weitaus kunstvoller der Satire, der Komik und des Humors, um konsequent „ja zum Nein“ zu sagen.





