Jüdische Puppenspielerin :
Kasperle muss vor den Nazis fliehen

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Puppen von Liesel Simon im Neuen Biographischen Kabinett des Historischen Museums
Puppen von Liesel Simon im Neuen Biographischen Kabinett des Historischen MuseumsFrank Röth

Die Jüdin Liesel Simon war eine berühmte Puppenspielerin – bis die Nazis sie vertrieben. Jetzt erinnert das Historische Museum an die Künstlerin.

Liesel Simon hat aus dem Kasperletheater Kunst gemacht. Ihr Weg führte sie in den zwanziger Jahren auf Tourneen durch ganz Deutschland und schließlich auch zum gerade entstandenen Rundfunk, in dem ihre Kasperlestunde sich von 1925 an einen festen Platz eroberte. Doch dann vertrieben die Nationalsozialisten Liesel Simon, weil sie Jüdin war: Der Kasper und seine Puppenmutter wanderten aus und trafen am 14. November 1941 per Schiff in New York ein.

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