„DigitalPakt Schule“ :
Bringt Chaos in die Ordnung!

Von
Mark Siemons
Lesezeit:
Schüler in der Wiesbachschule in GrävenwiesbachFrank Röth

Für den „DigitalPakt Schule“ wird sogar das Grundgesetz geändert. Aber wozu soll er gut sein, wenn er nur Apparate liefert, mit denen Schüler eh schon besser umgehen können als Lehrer?

Für einen „DigitalPakt Schule“, um dessentwillen der Bundestag jetzt sogar einer Grundgesetzänderung zugestimmt hat (der Bundesrat soll am 14. Dezember folgen), gibt es gute Gründe. Wenn etwas es rechtfertigen kann, die Routinen der Schulbildung und der politischen Zuständigkeiten zu übersteigen, dann doch dieser Umbruch aller Lebensgewohnheiten und sozialer Strukturen, der unter dem Namen „Digitalisierung“ bekannt ist. Das Bildungsziel, „selbstbestimmt und verantwortungsvoll“ mit diesem Umbruch umzugehen, wie es das Bundesbildungsministerium formuliert, ist alle Anstrengung wert und gewiss auch die besonderen Finanzhilfen, die der Bund nun Schulen in allen Bundesländern zukommen lassen will.

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