E-Mail-Adressen : Für Pizza geben Studenten private Daten preis

Forscher aus Stanford und Cambridge haben herausgefunden: Der Datenschutz hat für Studenten heute einen äußerst geringen Stellenwert. Schon eine kostenlose Pizza reicht als Anreiz dafür, private Daten preiszugeben.
In Zeiten fortschreitender Digitalisierung und wachsender Datenberge gilt die Privatsphäre doch eigentlich als besonders schützenswert. Wer will angesichts eines Milliardenpublikums im Internet schon allzu viel preisgeben? Forscher der amerikanischen Universitäten Stanford und Cambridge sind allerdings sicher: Es bedarf nur weniger Anreize, und schon ist jede Vorsicht dahin. Sie wollten in einer Studie herausfinden, welchen Stellenwert der Schutz privater Daten wirklich hat, befragten dafür mehr als 3000 Studenten und boten einigen von ihnen unter anderem ein perfides Tauschgeschäft an: Eine kostenlose Pizza gegen die E-Mail-Adressen von drei Freunden – auf dieses Angebot gingen überraschend viele der Befragten ein.





