Indonesien : Mindestens sechs Tote nach schwerem Erdbeben auf Insel Sumatra

Am Freitagmorgen sind nach einem Erdbeben der Stärke 6,2 auf Sumatra mindestens sechs Menschen gestorben. 50 weitere wurden bei dem Beben auf der indonesischen Insel verletzt, zehn davon schwer.
Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,2 auf der indonesischen Insel Sumatra sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 50 weitere Menschen seien verletzt worden, zehn davon schwer, sagte ein Sprecher der Provinzregierung. Das Beben ereignete sich am Freitagmorgen im Norden der Insel, etwa 70 Kilometer von der Stadt Bukittinggi, in einer Tiefe von rund zwölf Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.
Wenige Minuten zuvor hatte ein schweres Beben vor der Küste die Anwohner bereits zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen. „Wir sind alle aus unserem Haus geflohen“, sagte die 36 Jahre alte Yudi Prama Agustino der Nachrichtenagentur AFP. „Ich habe ein einjähriges Baby, also habe ich in Panik den Kinderwagen aus dem Haus geschoben.“
Auf Bildern aus der Stadt Pasaman in der Nähe des Epizentrums waren eingestürzte und beschädigte Häuser zu sehen. Die örtlichen Behörden erklärten, dass sich in einigen Gebäuden Risse befänden, diese seien einsturzgefährdet.
Die indonesische Wetterbehörde riet den Menschen, sich von Hängen fernzuhalten, da angesichts der Regenzeit Erdrutsche zu befürchten seien. Der Inselstaat Indonesien ist wegen seiner Lage am pazifischen Feuerring immer wieder von Erdbeben betroffen.





