Taylor Swifts neues Album : Ein Soundtrack für die Ewigkeit

Einst war sie die Königin des Break-Up-Songs, heute singt sie die schönsten Liebeslieder überhaupt: Taylor Swift hat überraschend ein neues Album veröffentlicht – und beweist, dass sie die vielleicht größte Songwriterin unserer Zeit ist.
In einem Sommer, in dem sowieso alles anders und weniger sommerlich ist, können noch Wunder geschehen. Musik kann wiederauferstehen. Aus der Isolation heraus wurden wir bisher eher mit kläglichen Versuchen, alles mal zu verarbeiten, genervt – wir erinnern an Mark Forsters bizarren Achtziger-Jahre-Song oder überproduzierte Popsongs á la „Savage Love” von Jason Derulo, die so tun, als sei alles wie immer –; es ist bislang kaum jemandem gelungen, diese merkwürdigsten aller Monate in Musik zu übersetzen. Taylor Swift wiederum musste gar nicht viel machen, um genau das zu schaffen, was sicherlich auch daran liegt, dass in ihrem kleinen Finger so viel Talent steckt, dass sie damit nur zwei, dreimal an der Gitarre zupfen muss, um Indie-Folk wieder zu einem relevanten Genre zu machen.





