Stierkampf in Spanien : Carmens verunglückte Premiere

Ein Torero geht mit Baby in die Arena – und erntet heftige Kritik. Kein Wunder, verliert doch der spanische Stierkampf schon seit einer Weile an Zuspruch. Unter den jungen Menschen lehnen ihn heute schon mehr als 70 Prozent ab.
Francisco Rivera betrat die Arena und ging seinem Geschäft nach. In Andalusien schien die Frühlingssonne, und der berühmte Torero, Sohn und Enkel noch berühmterer Matadore, erwartete bei einer Trockenübung auf dem Lande eine anstürmende Jungkuh. In der rechten Hand hielt er das rote Tuch, mit dem er sie elegant ins Leere laufen ließ, und auf dem rechten Arm seine fünf Monate alte Tochter. Danach stellte er selbst die Aufnahme ins Netz und schrieb dazu „Carmens Debüt“.





