Neuseeland : Mehr als 200 Grindwale verenden vor den Chathaminseln

Im Nordwesten der Chathaminseln sind mehr als 200 Grindwale verendet. In Neuseeland kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen.
Mehr als 200 Grindwale sind nach Angaben von Naturschützern gestorben, nachdem sie auf einer zu Neuseeland gehörenden Insel gestrandet waren. Die Tiere werden auch als Pilotwale bezeichnet und bewohnen alle Ozeane auf der Südhalbkugel. Als die Tiere auf Chatham Island entdeckt wurden, im Nordwesten der Hauptinsel, waren viele bereits tot. wie das Umweltschutzprojekt Jonah auf seiner Facebook-Seite mitteilte.
„Die Chathaminseln sind ein schwieriger Ort, um auf Strandungen zu reagieren: bekannt für Weiße Haie, sehr abgelegene Strände und eine Bevölkerung von weniger als 800 Leuten“, schrieb die neuseeländische Organisation, die sich für den Schutz und die Rettung von Walen und Delfinen einsetzt.
Die Umstände hätten bedingt, dass die bei der Entdeckung noch lebendigen Wale von der Naturschutzbehörde eingeschläferten werden mussten. „Wir hoffen zwar immer, dass überlebende Wale imstande sind, ins Wasser zurückgebracht zu werden, aber das war hier kein Option.“
Die Chathaminseln liegen rund 840 Kilometer östlich der zwei Hauptinseln Neuseelands im Südpazifik. Wal-Strandungen sind dort leider keine Seltenheit. Bei der größten bislang registrierten Strandung im Jahr 1918 verendeten mehr als 1000 Tiere.
Auch an anderen Orten kommt es immer wieder vor, dass Grindwale an der Küste stranden. Im September waren etwa 230 Grindwale in Tasmanien verendet.





