Helferin in der Ukraine : „Ich kann doch nicht nur zuschauen“

Viele Menschen verbringen die Tage um Weihnachten mit ihrer Familie. Die Münchnerin Nadja Kroha fährt stattdessen in die Ukraine – und kocht für Soldaten an der Front.
Aus ganz verschiedenen Kräutern und Blättern Tee mischen, verpacken und versiegeln. ÂEinmachgläser spĂĽlen. Angeschimmelte Erdbeeren zu Kompott verarbeiten. Karotten raspeln und sie dann trocknen in einem Gerät, das aussieht wie eine ĂĽberdimensionale Waschmaschine. „Andere zahlen Tausende Euro fĂĽr ein ÂYoga-Retreat in Indien“, sagt Nadja Kroha, „wir schälen in unserem Urlaub auch einmal einen Tag lang Knoblauch fĂĽr die ÂSoldaten an der Front.“
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