Aktion von Ärzten in Amerika :
Mit blutigen Bildern gegen die Waffenlobby

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Demonstranten beim „March for our lives“ im März in Chicago.
Demonstranten beim „March for our lives“ im März in Chicago.AFP

Die amerikanische Waffenlobby kritisiert Ärzte, die sich für schärfere Waffengesetze einsetzen, als „selbstbezogen“. Die Mediziner wehren sich – mit Fotos voller Blut aus dem OP.

Die amerikanische Waffenlobby ist bekannt dafür, das uneingeschränkte Recht auf Waffenbesitz in den Vereinigten Staaten mit allen Mitteln zu verteidigen. Wann immer strengere Gesetze gefordert werden, schrecken ihre Anhänger nicht davor zurück, Aktivisten zu bedrohen und zu diskreditieren. So bekam im Februar dieses Jahres die Schülerin Emma González Morddrohungen, als sie nach dem Schulmassaker in Parkland mit 17 Toten zum Gesicht der Anti-Waffenbewegung wurde. Anhänger der Waffenlobby fälschten und verbreiteten sogar ein Video, in dem aussah, als würde González die amerikanische Verfassung zerreißen, um Stimmung gegen die Jugendliche zu machen.

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