Nudeln in China : Einmal Nr. 10 mit Opium

Um seinen Verkauf anzukurbeln, ließ sich ein chinesischer Nudelkoch etwas Besonderes einfallen: Er mengte Opium ins Essen.
Ein Nudelverkäufer in der nordchinesischen Provinz Shaanxi hat sich einen ganz besonderen Trick einfallen lassen, damit seine Gäste oft wiederkommen: Er mischte Opium ins Essen. Der ungewöhnliche Nahrungszusatz flog auf, als einer seiner Gäste bei einer Verkehrskontrolle positiv auf Drogen getestet wurde. Der 26 Jahre alte Mann gab an, kein Opium gegessen, wohl aber eine Schüssel Nudeln zu sich genommen zu haben, berichteten chinesische Medien.
Die Polizei glaubte dem Mann zunächst kein Wort und steckte ihn für 15 Tage in Gefängnis. Erst, als seine Verwandten auf das Revier kamen, wurde seine Geschichte bestätigt. Die Familienmitglieder erzählten, dass sie ebenfalls im Nudelrestaurant gegessen hätten und boten an, sich dem Drogentest zu unterziehen. Jeder dieser Tests fiel positiv aus. Die Polizei ließ den jungen Mann daraufhin frei und suchte den Nudelverkäufer auf.
Er leugnete die Tat nicht und gab an, im August rund zwei Kilogramm gemahlene Mohnpflanzen für 600 Yuan (rund 75 Euro) gekauft zu haben. Er habe sie in seine Gerichte getan, um den Geschmack zu verbessern und sein Geschäft voranzubringen. Wie CNN berichtet, wurde er festgenommen und sitzt nun eine Haftstrafe über zehn Tage ab.
Es geschehe häufig, dass Verkäufer ihr Essen mit Opium aufzupeppen versuchen, berichteten die chinesische Zeitung Xi'an. Allerdings sei die verwendete Menge oft häufig zu gering, um tatsächlich abhängig zu machen.





