Abschlussbericht des FBI : Epstein führte keine „Kundenliste“

Der verstorbene Sexualstraftäter soll „prominente Begleiter“ auch nicht unter Druck gesetzt haben. Ein nun bekanntgewordener Abschlussbericht klärt auch über die Todesursache von Epstein auf.
Die vermeintliche „Kundenliste“, die der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geführt haben soll, hat es nie gegeben. Laut der Website Axios fanden die Ermittler von Justizministerium und amerikanischer Bundespolizei (FBI) auch keine Hinweise, dass Epstein „prominente Begleiter“ nach angeblichen sexuellen Begegnungen mit jungen Frauen und Mädchen unter Druck setzte.
Unter anderen hatte der amerikanische Präsident Donald Trump, in Florida ein früherer Nachbar von Epstein, wiederholt angekündigt, die „Kundenliste“ offenzulegen. Nach seinem zweiten Einzug in das Weiße Haus Ende Januar gab das Justizministerium schließlich eine Liste mit Kontaktdaten zu Persönlichkeiten wie Alec Baldwin, Michael Jackson und Mick Jagger frei. Belege für sexuelle Eskapaden oder Übergriffe blieb Trump aber schuldig.
Epstein war im Sommer 2019 verhaftet worden. Als der Sechsundsechzigjährige einige Wochen später tot in einer Gefängniszelle in Brooklyn gefunden wurde, vermuteten viele Amerikaner einen Mord hinter Gittern. Laut dem jetzt bekannt gewordenen Abschlussbericht nahm sich der frühere Finanzberater in der Zelle aber das Leben.





